Kartenlegen nach Madame Lenormand

Ich lege die Lenormandkarten seit vielen Jahren mit meiner eigenen Legetechnik.

Wichtig zu wissen ist, dass es eine Kunst ist die damals gezeichneten Karten in die heutige Zeit zu übertragen.

Aber ich habe in den Jahren gelernt die Karten so zu befragen, damit wir ein befriedigendes und vorallem ein richtiges Ergebnis erzielen.

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Wenn es Sie interessiert wer war Madame Lenormand überhaupt so lesen Sie die Geschichte dieser faszinierenden Frau

Madame Lenormand oder die Sibylle von Faubourg St, Gennain


Madame Lenormand ist über die ganze Welt bekannt und berühmt, und dies vor allem wegen der Karten, die nach ihr benannt sind. Wer war diese Frau? Sie wurde in Alencon, Frankreich am 20. Mai 1772 geboren und starb in Paris als 71 jährige am 25, Juni 1843.

Sie Ist vor allem berühmt geworden durch die französische Kaiserin Josephine, die regelmäßig zu ihrer Beratung kam. Bereits als Kind kamen ihre hellseherischen Fähigkeiten zum Vorschein.

Es ist bekannt, daß sie den Klosterschwestern in der Pension, wo sie untergekommen war, vorauszusagen, daß ihre Oberste versetzt werden würde, was auch geschah. Als sie 1793 in Paris wohnte, erhielt sie Besuch von drei Männern, die sich die Zukunft voraussagen lassen wollten.

Allen dreien sagte sie einen gewaltsamen Tod voraus, wobei der eine ein großes Begräbnis bekommen sollte, während die zwei anderen vom Volk verspottet und verhöhnt werden sollten.Diese Männer waren: Maral, Robespierre und St. Just. Ihre Vorhersage ist eingetroffen....

Madame Lenormand war die Tochter eines wohlhabenden Tuchhändlers. Aber kurz nach seinem Tod siedelte die Familie, vaterlos und verarmt, nach Paris über. Sie wurde eingeweiht in die Geheimnisse des Kartenlegens nach der alten französischen Tradition und begann zusammen mit einer anderen Wahrsagerin, einen "Salon" zu betreiben, wo die Menschen sich die Zukunft mit Hilfe der Karten, und anderer Techniken, wie z.B. der Astrologie, vorhersagen lassen konnten.

Als Madame Lenormand bewegte sie sich in den "besseren" Kreisen Frankreichs, in den Salons, wo sie bei einem Fest Josephine vorgestellt wurde. Dieser Dame von kreolischer Abstammung war durch eine alte Schwarze vorausgesagt worden, daß sie einmal den Thron besteigen sollte. Sie wurde mit einem jungen Offizier verheiratet, Napoleon Bonaparte, und wollte wissen, ob diese Vorhersage wahr werden würde.

Josephine war sehr am Kartenlegen interessiert, zumal sie selbst gut mit den Karten umgehen konnte. Sie suchte Madame Lenormand um Rat auf, und diese zog die folgenden Karten: Kreuz König für Napoleon, Kreuz Dame für Josephine, und darüber kam eine Karte zu liegen, die die Krone symbolisierte. Hieraus leitete sie ab, daß Napoleon und Josephine eines Tages tatsächlich den Thron besteigen würden.

Als Napoleon davon hörte, brach er in schallendes Gelächter aus, aber wie wir wissen, ist auch diese Vorhersage eingetroffen. Josephine und Madame Lenormand unterhielten von da ab regelmäßigen Kontakt. Einmal pro Monat befragte Josephine durch Madame Lenormand die Karten. Unter dem Namen "die Sibylle von Faubourg St. Germain* war ihr Salon in der Pariser Rue Tournon vielgefragt.

Madame Lenormand verwendete dabei verschiedene Methoden der Weissagung: Spielkarten. Tarot, Kaffeesatz. Ei-Aufschlägen, Geomantie, Blumen, Astrologie u.a. Die Spielkarten legte sie nach drei verschiedenen Methoden aus. nämlich mit sieben, dreizehn oder siebzehn Karten. Dabei gaben die verschiedenen Kombinationen der Karten untereinander die Deutungen für die Zukunft. Außerdem benutzte sie auch 78 deutsche Tarock-Karten mit Bechern (Pokale oder Kelche), Blumen, Schwertern und Stöcken (Stäben), welche dem Herz, Kreuz. Karo und Pik der gewöhnlichen Spielkarten entsprachen.

Das Honorar für ihre Wahrsagungen setzte Madame Lenormand je nach Zahlungsfähigkeit ihrer Klienten fest. Zu Beginn jeder Beratung stellte sie einige Fragen, die ihr die Richtung zeigen sollten: Wie alt sind Sie? Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder? Welche ist Ihre Lieblingsfarbe? Welche Blume gefallt Ihnen am meisten? Gegen welches Tier haben Sie eine Abneigung?

Wobei man sieht, dass eine komunikation mit dem Kartenleger die besten Ergebnisse erzielt.

Als sie nun Josephine aus den Karten las, daß Napoleon an Scheidung dachte, wurde sie durch den Kaiser wegen Verrats in Gefängnis geworfen. Doch sie wurde gebraucht, und nach wenigen Tagen holte man sie aus dem Gefängnis wieder heraus. Als aber ein Verbot den Kartenleger(inne)n weitere Beratungen untersagte, ließ Madame Lenormand sich als Buchhändlerin einschreiben.

Sie gab ihre eigenen Bücher heraus - über die verschiedene Methoden, die sie benutzte, und über ihre Erlebnisse mit Kaiserin Josephine. Sie reiste nach Belgien, um die Zukunft für den Prinz von Oranien vorherzusagen. Nach einigen Abenteuern in der belgischen Hauptstadt kehrte sie nach Paris zurück, wo sie 1843 starb.

Der Begräbniszug, be- stand aus einer kleinen Gruppe von Schülern und hundert armen Frauen, jede mit einer Kerze in der Hand - ihnen hatte sie eine kleine Erbschaft vermacht. Madame Lenormand hatte ihre letzte Ruhestätte gefunden. Sie hat dem Kartenlegen zu neuem Ansehen verhelfen und mit dafür gesorgt, daß neue Kartensätze entworfen wurden, wie zum Beispiel die "Großen Lenormand", die auf ihrer Kenntnis und ihrer Erfahrung mit der alten französischen Tradition basieren.

Gegenwärtig ist sie nicht so sehr durch ihre Weissagungen berühmt, als vielmehr durch ihren Namen, den sie diesen Karten gab. In der ganzen Welt werden nun diese Karten seit vielen Jahren mit viel Erfolg angewendet.